Am Sonnabend, den 14. Februar versammelten sich am Dresdener Bahnhof Mitte Nationalisten aus ganz Europa zum alljährlichen Gedenken an die Bombardierung der Stadt 1945. Die Zerstörung von Elbflorenz steht symbolisch für den alliierten Bombenterror über etlichen deutschen Städten, der unzähligen Zivilisten das Leben kostete. Die Angriffe dienten keinem militärischen Zweck, sondern hatten zum Ziel, die Piloten bei Laune zu halten und den Durchhaltewillen der deutschen Bevölkerung zu schwächen. Es war ein Kriegsverbrechen sondergleichen!
Nachdem die Ziele vorher mit Leuchtfeuern, den sogenannten "Christbäumen", markiert worden waren, setzte man zunächst einige Sprengbomben ein, um die Dächer der Häuser abzudecken. Anschließend steckte man die Stadt mit Phosphorbomben in Brand und verwandelte sie so in ein menschengemachtes Höllenfeuer, in dem zahlreiche Frauen, Kinder und Greise einen qualvollen Flammentod fanden, zusätzlich machten Begleitjäger mit Maschinengewehren an den Elbwiesen Jagd auf Zivilisten. Durch die vielen Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, die sich zu diesem Zeitpunkt in Dresden aufhielten, war die Opferzahl enorm hoch. Mindestens 275.000 Menschen kamen ums Leben, die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
Wie jedes Jahr beteiligte sich auch die NPD wieder an dem Gedenkmarsch. Zum ersten Mal war auch unsere Jugendorganisation NJ beteiligt, die mit einem eigenen Transparent an die Opfer des Bombenterrors erinnerte. Nach dem Marsch fand noch eine Gedenkstunde statt, bei der Edda Schmidt über die geschichtlichen Ereignisse berichtete und der zahlreichen Toten des Bombenterrors gedacht wurde. Zum Abschluß wurde gemeinsam das Lied der Deutschen gesungen.
Niemals werden wir die Opfer dieser Grausamkeiten vergessen! Jahr für Jahr erinnern wir an ihr Schicksal und prangern diese heute nahezu totgeschwiegenen Kriegsverbrechen an.